July 8-12, 2006
Vienna | Austria

 



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TÄGLICHE PRESSEMITTEILUNG

Pressemitteilungen werden hier während des FENS Forums veröffentlicht und täglich zwischen 8. Juli und 12. Juli 2006 aktualisiert

PRESSEMITTEILUNGEN FENS 2006: THEMENÜBERSICHT

SPERRFRIST: Donnerstag, 6. Juli 2006, 10.00 Uhr
Der Kosmos im Kopf im Fokus der Forschung

Das Gehirn, das komplexeste Organ der Natur, steht im Mittelpunkt des Forums der Föderation der europäischen neurowissenschaftlichen Gesellschaften (FENS), das vom 8.-12. Juli 2006 im Austria Center Wien stattfindet. Die Organisatoren erwarten mehr als 5000 Teilnehmer aus 76 Ländern. Damit ist dieser Kongress der bislang größte seit der ersten Tagung im Jahr 1998.
Professor Friedrich G. Barth, Universität Wien (Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Neurowissenschaften)
Professor Klaus-Peter Hoffmann, Ruhr-Universität Bochum, (Präsident der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.V. Deutschland)
Professor Alois Saria, Universität Innsbruck (Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees)

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SPERRFRIST: Samstag, 8. Juli 2006, 00.01 Uhr
1000 Proteine an Synapsen entdeckt – Karte von Proteinnetzwerk erstellt
Forscher erhoffen sich neue Einblicke in die Vorgänge des Lernens

Forscher in Großbritannien haben an den Synapsen, jenen Verbindungsstellen, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren, rund 1 000 Proteine entdeckt und eine Karte erstellt, die zeigt, wie diese Eiweiße miteinander interagieren. Sie stellten außerdem fest, dass Veränderungen (Mutationen) in den Genen, die dieses Proteinnetzwerk bilden, zu Lernschwierigkeiten führen können.

Professor Seth Grant, Wellcome Trust Sanger Centre, Cambridge, UK


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SPERRFRIST: Sonntag ,09. Juli, 00.01 Uhr
Kann eine einzelne Nervenzelle denken? Oder was hat Hirnforschung mit Jennifer Aniston zu tun?

Kalifornische Wissenschaftler haben entdeckt, dass einzelne Nervenzellen (Neuronen) in der Lage sind, eine Art Vorstellung von Dingen oder Personen zu entwickeln. Diese Forschung widerspricht der Auffassung der meisten Neurowissenschaftler, wonach einzelne Zellen nichts anderes sind, als kleine Pixel in einem großen, sehr komplexen System. “

Dr. Christof Koch, California Institute of Technology (Caltech)

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SPERRFRIST: Sonntag, 09. Juli 2006, 00.01 Uhr
Sprache und Gehirn - Wie sich das Gehirn Alterungsprozessen anpasst

Ältere Menschen verarbeiten Sprache und Grammatik in Gehirn anders als junge Menschen. Wissenschaftler der Universität Cambridge haben entdeckt, dass diese Veränderungen das Sprachverständnis sicherstellen, auch wenn wichtige Teile des Gehirns degenerieren.

Professor Lorraine Tyler, Universität Cambridge, UK

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SPERRFRIST: Sonntag, 09. Juli 2006, 00.01 Uhr
Aussehen wie Britney Spears: Das Gehirn erkennt gesprochenen Unsinn in Millisekunden

Das Gehirn reagiert innerhalb weniger Millisekunden auf Sätze, die keinen Sinn machen oder für den Zuhörer
verwirrend sind, mit einem erhöhten Ausschlag im EEG.

Dr. Jos van Berkum, Universität von Amsterdam, Niederlande

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SPERRFRIST: Sonntag, 09. Juli 2006, 00.01 Uhr
Hartes Training – Rückenmark kann sich doch teilweise regenerieren - Wie Nerven lernen, wieder zu arbeiten

Krankengymnastik kann Patienten mit Rückenmarksverletzungen helfen, ihre Nerven wieder zum Arbeiten zu bringen und sich wieder zu vernetzen. Damit können sich die mit der Erkrankung verbundenen Muskelkrämpfe und Zuckungen verringern, doch die Hoffnung, dass die Patienten selbständig gehen können, hat sich leider nicht erfüllt.

Dr. Susan Harkema, Universität Louisville, USA

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SPERRFRIST Sonntag, 09. Juli, 10:00 Uhr
Erforschen, wie das Gedächntis funktioniert – Bedeutung der Neurowissenschaften mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft

Bei der Eröffnung des 5. Forums der FENS am 9. Juli in Wien, an dem über 5000 Neurowissenschaftler teilnehmen, sagte der Präsident der Federation of European Neuroscience Societies (FENS), jedem Forschungspolitiker müsse klar sein, dass die Neurowissenschaften in Europa einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das gesunde Gehirn und das erkrankte Gehirn zu verstehen.

Professor Tamás Freund, Präsident der Federation of European Neuroscience Societies (FENS)  

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SPERRFRIST: SONNTAG; 09. JULI 2006 · 13.00 UHR
Auch schwache Schmerzen können chronisch werden
Schmerzprävention ist wichtig – Chronifizierungsprozesse lassen sich rückgängig machen

Auch schwache Schmerzsignale können das Nervensystem so verändern, dass die Pein zu einem ständigen Begleiter wird. Das belegen Untersuchungen am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien. Eine bessere Schmerzprävention, etwa nach Operationen, ist daher nötig, um solche Prozesse zu verhindern betonen die Wissenschaftler. Sie präsentieren auch Konzepte, mit denen sich die fatale Schmerzverstärkung rückgängig machen lässt.

Professor Jürgen Sandkühler, Zentrum für Hirnforschung, Medizinische Universität Wien

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SPERRFRIST: SONNTAG; 09. JULI 2006 · 13.00 UHR
Den Schmerz verlernen: Das Gehirn verarbeitet eine Vorstellung und nicht die Realität

Bei Patienten mit chronischen Schmerzen ist die Repräsentation des betroffenen Körperteils in der Großhirnrinde verändert. Das zeigen Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Professor Herta Flor von der Universität Heidelberg. Auf dem Forum der europäischen Neurowissenschaften berichtet die Neuropsychologin, dass solche Veränderungen mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie rückgängig gemacht werden können.

Professor Herta Flor, Universität Heidelberg

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SPERRFRIST: Sonntag, 09. Juli 2006 · 13.00 Uhr
Kanadische Wissenschaftler entdecken Depressions-Gen

Kanadische Wissenschaftler haben ein Gen entdeckt, dessen Mutationen Menschen anfällig für schwere Depressionen machen kann. Sie sehen in der Entdeckung des Gens P2RX7 einen großen Durchbruch für die Psychiatrie.

Professor Nicholas Barden, Centre Hospitalier Université Laval (CHUL), Quebec, Kanada

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SPERRFRIST: Sonntag, 09. Juli 2006, 13.00 Uhr
Hoffnung auf neue und rascher wirkende Medikamente gegen Depressionen

Neue, Medikamente zur Behandlung von Psychosen und Depressionen scheinen vielversprechend, da die Substanzen offenbar rascher als herkömmliche Anti-Depressiva wirken. Die Substanz RU486 kann offenbar die strukturellen und funktionellen Veränderungen, die im Gehirn unter Stress und Depressionen auftreten, wieder normalisieren.

Dr. Paul Lucassen, Universität Amsterdam, Niederlande

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SPERRFRIST: Montag, 10. Juli 2006 · 00.01 Uhr
Wenn die „innere Uhr“ nicht richtig tickt

Wissenschaftler aus den Niederlanden haben herausgefunden, dass Bluthochdruck, Insulinresistenz und auch starkes Übergewicht (Adipositas) ihre Ursache in einer aus dem Takt geratenen „inneren Uhr“ haben können.

Professor Ruud Buijs, Institut für Hirnforschung, Amsterdam, Niederlande

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SPERRFRIST: Montag, 10. Juli 2006 · 00.01 Uhr
Essenszeiten verstellen „innere Uhr“

Unsere ,innere Uhr' wird nicht nur durch den Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt, sondern auch durch bestimmte Essenszeiten. Ein französisches Forscherteam konnte zeigen, das die „innere Uhr“ sensibel auf Stoffwechseländerungen reagiert, die mit der Nahrungsaufnahme verbunden sind.

Dr. Etienne Challet, Universität Strasbourg, Frankreich

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SPERRFRIST: Montag, 10. Juli 2006 · 13.00 Uhr
Eins, zwei, viele: Wie gut können Affen rechnen?

Affen haben – wie viele Tierarten und menschliche Säuglinge – die Fähigkeit, die Größe von Mengen zu schätzen. Wo und wie Mengen im Gehirn von Affen verarbeitet werden untersuchen Wissenschaftler von der Universität Tübingen. Einzelne Nervenzellen im Gehirn der Tiere sind auf die Erkennung bestimmter Mengen quasi „geeicht“.

Dr. Andreas Nieder, Universität Tübingen, Deutschland

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SPERRFRIST: Montag 10. Juli 2006 · 13.00 Uhr
Wie Zahlen im Gehirn repräsentiert sind

Im menschlichen Gehirn sind Zahlen räumlich entlang des so genannten Zahlenstrahls repräsentiert. Niedrige Zahlen befinden sich links, hohe rechts. Untersuchungen italienischer Wissenschaftler mit Schlaganfallpatienten belegen nun erstmals, dass diese Form der Repräsentation spezifisch für Zahlenreihen ist. Die neuen Erkenntnisse könnten bedeutsam für die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten und Kindern mit Rechenschwäche sein.

Professor Carlo Umiltà, Universität Padua, Italien

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli, 00.01 Uhr
Körpereigene Haschisch-ähnliche Substanz – Schlüssel für die Entwicklung neuer Therapien für Alzheimer ?

Italienische Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass vom Körper bei Stress, Hunger, Schmerzempfinden und Entzündungen gebildeten Haschisch-ähnliche Substanzen, die so genannten Endocannabinoide, das Gehirn vor Schäden durch Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit schützen können. Das lassen neue Forschungsergebnisse des Italienischen Forschungsrats vermuten. Danach können Endocannabinoide bei Erkrankungen des Gehirns helfen, Zellen zu schützen oder zu reparieren.

Dr. Vincenzo Di Marzo, Pozzuoli, Italien

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SPERRFRIST: Dienstag, 10. Juli 2006, 00.01 Uhr
Eigene Nervenzellen als Therapeutikum?

US-amerikanischen Forschern ist es gelungen, adulte Nervenstammzellen so zu programmieren, dass sie sich in neuronale Vorläuferzellen zurückentwickeln, aus denen sowohl Nerven- als auch Gliazellen in großer Zahl entstehen können. Möglicherweise können auf diese Weise in Zukunft unter anderem Patienten mit Schüttellähmung (Parkinson) behandelt werden.

Dr. Dennis Steindler, Universität von Florida, USA

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli 2006, 00.01 Uhr
Flüstern und Düsenjet - Wie das Gehirn Geräusche unterscheidet

Britische Wissenschaftler “,konnten erstmals zeigen, wie das Gehirn sich an unterschiedlich laute Geräusche anpasst. Innerhalb weniger hundert Millisekunden können Nervenzellen feststellen, dass die unterschiedlich lauten Geräusche von unterschiedlichen Quellen kommen.

Professor David McAlpine, University College London, UK

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SPERRFRIST: MONTAG 10. JULI 2006 · 11.30 UHR
Systeme außer Balance: Die Neurobiologie von Sucht und Abhängigkeit

Abhängigkeit und Suchtverhalten ist ein Zustand, in dem die Balance zwischen zwei neuronalen Systemen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Diese Störung führt dazu, dass Drogensüchtige angesichts der kurzfristigen Belohnung durch die Droge quasi blind werden für die langfristigen Konsequenzen des Missbrauchs.

Professor Antoine Bechara, Universität von Südkalifornien, Universität Iowa City, USA

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SPERRFRIST: MONTAG, 10. JULI 2006 · 11.30 UHR
Wenn Spielen süchtig macht

Exzessives Computerspiel kann zur Sucht werden. Forschungsergebnisse bestätigen, dass Computerspielsucht und Alkohol- oder Cannabis-Abhängigkeit auf vergleichbaren Mechanismen beruhen und ähnliche Hirnreaktionen zeigen.

Ralf Thalemann, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Deutschland

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SPERRFRIST: Montag, 10. JULI 2006 · 11.30 Uhr
Monopoly mit Gefühl

Auch die übelste Zockermentalität beugt sich den Bedingungen des menschlichen Belohnungssystems: Je mehr Strafe droht, desto vorsichtiger das Procedere. Weil Strafe das Opfer eines Betrugs belohnt und den Täter abschreckt, funktionieren soziale Normen.

Professor Ernst Fehr, Universität Zürich, Schweiz

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli 2006, 11.30 Uhr
Große Seevögel spüren Beute mit ihrem Geruchssinn auf

Große Seevögel spüren ihre Beute in den Weiten des Ozeans mit Hilfe ihres Geruchssinns auf. Das haben Wissenschaftler jetzt entdeckt. Diese Entdeckung hilft möglicherweise Strategien zu entwickeln, diese Tiere in Zukunft vor dem Tod im Fischernetz zu bewahren.

Dr. Gabrielle Nevitt, University of California Los Angeles (UCLA), USA

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli 2006 · 11.30 Uhr
Der Kompass im Auge
Eine deutsche Forschergruppe hat in der Netzhaut von Zugvögeln spezielle Sehpigmente entdeckt, die den Tieren die Orientierung bei Nacht zu ermöglichen scheint. Diese Cryptochrome vermitteln den Vögeln eine Art „virtuelles Bild“ von der Ausrichtung des Magnetfeldes der Erde“.

Dr. Henrik Mouritsen, Universität Oldenburg, Deutschland

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli 2006 · 13.00 Uhr
Umschalten von Attraktion auf Angst: Stresshormon steuert frühkindliche Lernprozesse

Um zu überleben, müssen Neugeborene sehr schnell eine Präferenz für den Geruch ihrer Mutter entwickeln. Die Paarung eines Geruchs mit einem Schmerzreiz, der bei älteren Rattenjungen eine Aversion gegen diesen Duft auslöst, kann die Ausbildung dieser Präferenz bei Neugeborenen nicht verhindern. Die Aktivität des Stress-Systems spielt bei der Steuerung dieser Lernprozesse eine wichtige Rolle.

Professor Regina M. Sullivan, Universität von Oklahoma, Norman, USA

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli 2006 · 13.00 Uhr
Stress im Mutterleib und im frühen Kindesalter beeinträchtigt die Gehirnentwicklung

Stress, Vernachlässigung und Misshandlung im Kindesalter beeinträchtigen die Entwicklung. Auch wenn Ungeborene im Mutterleib Stress empfinden, hat dies Folgen: Vor allem beim männlichen Geschlecht stört vorgeburtlicher Stress die Entwicklung der Nervenzellen im Emotionssystem.

Professor Katharina Braun, Universität in Magdeburg, Deutschland

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SPERRFRIST: Dienstag, 11. Juli 2006 · 13.00 Uhr
Sozial kompetente Mäuse aus dem „Kindergarten“

Mäusebabys, die in „Stillgemeinschaften“ aufwachsen, nehmen später rascher ihren sozialen Rang ein als Tiere, die aus einer Einzelfamilie stammen. Aus den Veränderungen im Hirnstoffwechsel dieser Tiere schließen italienische Forscher, dass die in der Gemeinschaft aufgewachsenen Tiere ein plastischeres Gehirn besitzen als diejenigen, die nur von ihrer Mutter aufgezogen werden.

Dr. Igor Branchi, Universität Rom, Italien

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8.-12. Juli

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